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Geschichtliches über
die Rasse: African- Rhodesian- Ridgeback |
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Am Anfang des Rhodesian- Ridgeback stand tatsächlich
nicht nur eine Hunderasse, sondern eine große Gruppe verschiedener
Hunderassen, die ihre ganz eigenen Aufgaben erfüllten. Die Natur schenkte
einer Anzahl von Einzeltieren eine besondere Markierung, ganz gleich, wie
sie aufgebaut waren. Es war die besondere Haarformation auf dem Rücken
dieser Hunde!!
Gerade in den letzten Jahren der Kolonialmächte,
wurde der Ridgeback „geboren. Die Löwenjagd übertrug auf ihn ihren Ruf; ihr
Ruhm gab der Rasse ihren ersten Namen: Der Löwenhund ( The Lion- Dog!)
Rhodesian gab den Namen, der sich bis heute als dauerhaft erweisen sollte.
Um das Jahr 1923 wurde die Rasse erstmals auch öffentlich von der Presse als
Löwenjäger beschrieben, nachdem die Anzahl von Übergriffen durch Löwen stark
reduziert wurde bei Farmern, die diese Hunde hielten!
Der Ridgeback, so wie wir ihn heute kennen, ist eine
Rasse, die über die letzten Dreihundert Jahre in Afrika entstanden ist
Der Ridgeback ist ein Teil Südafrikas, und Südafrika
ein Teil des Ridgeback! Das Leben und Verstehen dieser einmaligen Rasse ist
etwas ganz besonderes, Sie ist Aufgabe und verlangt sehr viel Verantwortung
und Feingefühl sowohl von Züchtern als auch privaten Hundehaltern.
Auf großen internationalen Hundeschauen hat diese
Rasse nicht nur immer mehr Anhänger und Liebhaber gefunden, sondern auch des
öfteren den Titel „Best in Show“ gewonnen, was sowohl Züchtern als auch
Liebhabern dieser edlen Rasse immer wieder neue, größere Verantwortung und
Verantwortlichkeit auferlegt!
Der Ridgeback vereint nicht nur im schnellen
Bewegungsablauf Eleganz, Schönheit, Kraft und Muskulatur par Exelance ,
sondern auch absolute Treue, Aufmerksamkeit und Liebe zu allem, was zu
seinem Heim und der Familie gehört!
Nach all diesem halte Ausschau nach einem echten
Ridgeback! Es muss ein Hund sein, der sich auch durchaus in die
Großwildjagdhunde „van Rooyens“ eingliedern würde, oder bei ihm zu Hause als
Wächter seines Hab und Gutes!
Zusammenfassung des Berichtes von Ch.
Schlenker, Ötigheim
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Deutsche Übersetzung Standard des
Rhodesian Ridgeback |
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ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Ansehnlicher, kräftiger,
muskulöser und aktiver Hund; symmetrisch in seiner Erscheinung; er kann
bei entsprechender Geschwindigkeit sehr ausdauernd sein. Ausgewachsene
Tiere sind ansehnlich und stattlich. |
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CHARAKTERISTIKA:
Einzigartig ist der Kamm auf dem Rücken, »ridge«; dessen
Haare dem übrigen Körperhaar entgegengesetzt gerichtet wachsen; dieser »ridge«
muß als das Erkennungsmerkmal der Rasse angesehen werden. Der »ridge« muß
sauber abgegrenzt, spitz zulaufend und symmetrisch sein. Er beginnt
unmittelbar hinter den Schultern und setzt sich bis zu den Hüfthöckem fort,
er weist nicht mehr als zwei gleichförmige Kronen (crowns) auf, die
einander gegenüberliegend angeordnet sind. Die unteren Ränder der »crowns«
dürfen ein Drittel der Gesamtlänge des »ridges« nicht überschreiten. Bis zu
5 cm ist ein guter Anhaltswert für die Breite des »ridges«. |
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WESEN:
Erhaben, intelligent; Fremden gegenüber reserviert, jedoch
ohne Anzeichen von Angriffslust oder Scheu. |
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KOPF UND SCHÄDEL:
Von angemessener Länge; Schädel flach, ziemlich breit
zwischen den Behängen, in gelassener Stimmung frei von Runzeln.
Entsprechend gut ausgeprägter Stop. Nase, im Einklang mit der
Haarfarbe, schwarz oder braun. Bei schwarzer Nase dunkle, bei brauner Nase
bernsteinfarbene Augen. Fang lang, tief und kräftig. Lefzen trocken und
dicht abschließend |
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AUGEN:
Mäßig weit voneinander angeordnet, rund, klar und
strahlend, mit intelligentem Ausdruck. Die Augenfarbe ist passend zur Farbe
des Haarkleides. |
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BEHANG:
Ziemlich hoch angesetzt, von mittlerer Größe, ziemlich
breit am Ansatz, allmählich bis zu einer abgerundeten Spitze hin schmaler
werdend. Dicht am Kopf anliegend getragen. |
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FANG/GEBISS:
Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen und
vollständigen Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne
Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer
stehen. Zähne, insbesondere die Fangzähne kräftig ausgebildet. |
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HALS:
Ziemlich lang, stark und ohne lose Kehlhaut. |
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VORHAND:
Schultern schräg, trocken und gut bemuskelt. Absolut gerade, starke, mit
kräftigen Knochen ausgestattete Vorderläufe; Ellenbogen dicht am Körper
anliegend. |
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KÖRPER:
Brustkorb nicht zu breit, sehr tief und geräumig,
Rippenkorb mäßig gewölbt, keinesfalls ton-nenförmig. Rücken kraftvoll,
Lenden kräftig, muskulös und leicht gebogen. |
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HINTERHAND´:
Trockene, klar abgezeichnete Muskulatur, Kniegelenk gut
gewinkelt, tiefstehende Sprunggelenke. |
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PFOTEN:
Kompakt, mit gut gewölbten Zehen, rund, strapazierfähig,
gut elastische (gut gepolsterte) Ballen, durch Haarwuchs zwischen den
Zehen und Ballen geschützt. |
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RUTE:
Am Ansatz stark, weder hoch noch tief angesetzt, sich zur
Spitze hin verjüngend, niemals plump. Sie wird erhoben und leicht aufwärts
gebogen getragen, jedoch niemals eingerollt. |
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GANGART/BEWEGUNG:
Gerade, frei und rege. |
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HAARKLEID:
Kurz und dicht, glatt und glänzend im Aussehen, jedoch niemals wollig
oder seidig. |
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FARBE:
Hellweizenfarben bis rotweizenfarben. Kopf, Rumpf, Läufe
und Rute von einheitlicher Farbe. Kleine weiße Abzeichen an der Brust und an
den Zehen statthaft, jedoch ist viel weißes Haar an diesen Körperpartien,
am Bauch oder oberhalb der Pfoten unerwünscht. Weiße Zehen sind nicht
erwünscht. Fang und Ohren dürfen dunkel sein. |
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GROSSE:
Widerristhöhe für Rüden: erwünscht mindestens 63 cm - höchstens
68,5 cm für Hündinnen:
erwünscht mindestens 61 cm - höchstens 66 cm |
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FEHLER:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als
Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad
seiner Abweichung stehen sollte. |
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ANMERKUNG:
Rüden sollten zwei offensichtlich normal
entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden. |
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